Quer durch den Oderwald - Kraft Und Stille tanken
Am 29. Dezember trafen sich Herbert, Eckhard, Werner, Christhard und “Kulle” zur letzten Wanderung im alten Jahr. Pünktlich, wie immer um 9.00 Uhr, ging es mit zwei Autos Richtung Wolfenbüttel. Trotz klirrender Kälte stiegen wir am Parkplatz Naturfreunde Haus am Oderwald aus unseren Autos. Es war ein herrlicher Sonntag Vormittag. Werner spendierte bei minus 6°-10° ein tiefgekühltes Bier, bevor es los ging. Bei strahlenden Sonnenschein ging es dann auf tiefverschneiten Wanderwegen in den Wald. Herbert, unser Wanderführer, hatte diese schöne Route ausgesucht. Die Sonne lies den Schnee wie Kristalle glitzern. Dieses nutzte unser Wanderfreund Christhard aus. Er hielt auf seiner Videokamera die Landschaft und Winterstimmung fest. Werner war so angetan von der Winteratmosphäre, dass er immer fragte, ob wir wohl auch ein Reh sehen würden. Nach ca. 2-3 Stunden machten wir eine kleine Rast, denn uns hatte der Hunger gepackt. Jeder holte seine Brote raus, “Kulle” sorgte für eine kleine Überraschung. Aus seinen Rucksack zauberte er zwei Thermosflaschen heißen Glühwein hervor, der bei der Kälte allen sehr gut tat. Nach kräftiger Brotzeit ging es weiter. Auf einmal ging Werners Wunsch in Erfüllung, mitten auf dem Weg stand ein Reh und bewunderte uns. Christhard hatte so kalte und klamme Finger, dass er die Kamera nicht schnell genug herausbekam um diesen Augenblick festzuhalten. Durch den tiefen Schnee zu laufen kostete allen viel Kraft. Nach einiger Zeit fanden wir einen Hochsitz, auf dem wir eine Pause machten. Hier gab es von Herbert einen Glühwein für uns. Danach machten wir uns langsam auf den Heimweg. Angekommen bei den Autos, wärmten wir uns mit Kaffee aus der Thermoskanne auf. Anschließend sind wir in Wolfenbüttel in der Sängerklause eingekehrt. Alle nahmen noch ein Abschiedsgetränk zu sich. So ging für die fünf Wanderer ein schöner Winterwandertag nach dem Motto „Kraft und Stille tanken", seinem Ende entgegen. |